1. Juni 2016 Mechatroniker sind fit für den Arbeitsmarkt

Wie im Fluge sei die Zeit vergangen. Nicht nur Fachbereichsleiter Lutz Schwotzer stellte dies fest, alle Teilnehmer – 2 Frauen und 5 Männer – der in Kürze zu Ende gehenden Umschulung zu Mecha-
tronikern schauen ebenso auf kurzweilige 2 Jahre und 3 Monate zurück. Auch wenn der entscheidende Abschnitt mit den beiden Prüfungen vor der IHK (schriftlich und mündlich) jetzt noch bevorsteht – die Verabschiedung aus dem Schulungsbetrieb bei Witt gab gute Gelegenheit, die Zeit Revue passieren zu lassen und vor allem den Blick nach vorn zu richten: bis auf eine situationsbedingte Ausnahme haben alle Teilnehmer/innen ein konkretes Angebot, im Anschluss an die Ausbildung in Arbeit zu gehen.
6 Monate Praktikum in einem Unternehmen der Region gaben die Möglichkeit, von sich und der absolvierten Ausbildung zu überzeugen und sich auf diesem Weg unentbehrlich zu machen. Gerade Unternehmen der Metallbranche suchen in vielen Fällen händeringend Mitarbeiter, sodass inzwischen qualifizierte Fachkräfte aus mehreren Möglichkeiten wählen können. Das unterstrich auch Jobcoach Hardy Herold, der die Teilnehmer/innen bei der Suche eines geeigneten Prakti-
kumsbetriebes mit potenziellem Bedarf an neuen Mitarbeitern unterstützte und sich nun über die sehr gute Vermittlungsquote freuen kann. Für ihn ist klar, dass diese Klasse ihm positiv im Gedächtnis bleiben wird, weil erst durch ihr Engagement der Erfolg möglich ist.

Die künftigen Arbeitgeber spiegeln dabei nur einen Teil der Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten für Mechatroniker wider: die Firma ZPM – Zeulenroda Präzision Maschinenbau GmbH, SGT – Sicherheitsglastechnik Oelsnitz/V. GmbH, UFT Produktion GmbH in Heinsdorfergrund, erfal GmbH & Co. KG in Falkenstein, Sächsisch-Bayerische Starkstrom-Gerätebau GmbH in Neumark sowie die ERMAFA Sondermaschinen- und Anlagenbau GmbH, Werk Auerbach. Von der Instandhaltung, Wartung und Reparatur des Maschinenparks über die Herstellung und Montage bis hin zum Rationalisierungsbau zur Optimierung von Maschinen und Anlagen – alle angehenden Mechatro-
niker/innen verkündeten, dass ihre Arbeit ihnen Spaß macht, sehr abwechslungsreich ist und auch Raum für das berufliche Weiterkommen eröffnet.

Eine Teilnehmerin absolvierte nach einem notwendigen Wechsel ihr Praktikum bei LTZ Chemnitz GmbH, Niederlassung in Plauen-Oberlosa. Die Firma LTZ bietet Handel und Endmontage von sowie Service für Land-, Garten-, Kommunal- und Forsttechnik an. Da sie bereits zuvor in der Landwirtschaft gearbeitet hatte, war diese Arbeit genau ihr Ding: „Es macht mir viel mehr Spaß mit einem 70er Maulschlüssel  zu hantieren als mit kleinen Drähten zu fummeln.“  Eine Übernahmemöglichkeit gibt es hier jedoch zur Zeit nicht. Die angehende Mechatronikerin ist sich aber sicher, dass es mit bestandener Prüfung den passenden Job, am besten wieder in der Landwirtschaft, geben wird.

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